Paris: Im Museum durch Tesafilmhöhlen klettern

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Selten mit so einem motivierten Kind im Museum gewesen. Es will das volle Kunsterlebnis, und zwar sofort. In der Eingangshalle des Pariser Palais de Tokyo, wo die Ausstellung "Inside" (bis 11. Januar) mit ihrem spektakulärsten Stück beginnt, heißt das: über eine Wendeltreppe in schwebende, milchigweiße, leise knisternde Plastikschläuche klettern, die ganz und gar aus Tesafilm bestehen. Sie bilden Tentakel und Löcher, sind mal weit und hoch, mal klein und eng und spannen sich auf einer Fläche von insgesamt 50 Metern durch die Halle.

44 Kilometer Tesafilm von der ganz normalen, schmalen Sorte soll die Künstlergruppe Numen / For Use für die Installation "Tape Tokyo" verbraucht haben.

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Ist man einmal drin, fühlt man sich wie ein Höhlenforscher in einem weißen Neverland, losgelöst von der restlichen Welt, leicht verunsichert durch das beständige Knistern und Wanken unter einem und sportlich herausgefordert durch die unerwartete Rutschigkeit von Kleiderstoff auf Tesafilm.

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Warum ist diese Tesa-Installation so unendlich viel spektakulärer als jede Freizeitpark-Attraktion, die einen ähnlichen Erlebniswert bietet? Das muss an den Referenzen liegen: Immerhin ist "Tape Tokyo" aus Klebestreifen! Und hängt in einem Museum! Wie cool das ist, leuchtet jedem Kind ein. Und, na klar, auch als Erwachsener fühlt man sich im Tesa-Schlauch etwas unsicherer als in bewährten Hüpfburg-Materialien. Genauso, wie das milchigweiße Höhlen-Innere einen ganz besonderen visuellen Reiz hat. Dennoch: Die Trennlinie zwischen Kunst-Spektakel und Kommerz-Spektakel ist gelegentlich etwa so dick wie ein Streifen Tesa.

(Wobei ich als Kunst-mit Kindern-Bloggerin trotzdem tendenziell pro Spektakelkunst bin, denn man will die Kids ja ins museale Boot holen. Dabei handelt es sich nicht um simple Köder: Werke wie "Tape Tokyo" haben als extreme Ausprägung bestimmter künstlerischer Auffassung durchaus ihren Platz im Museum.)

Attraktionen, die wir nicht besucht haben

Ein paar Erinnerungen an die Dinge, die wir auf Reisen ausgelassen haben. Über die Gründe, die uns dazu bewogen haben, und die B-Seite der großen Highlights.

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Bei M&M am Times Square: an der Touristenpflicht gescheitert

Die Niagarafälle waren wirklich nahe. Eineinhalb Stunden von Toronto, wo wir nicht nur drei Tage Zeit, sondern anfangs sogar einen Mietwagen hatten. Wir sind nicht hingefahren. Wir waren zweimal mit unseren Kindern in New York und nicht auf dem Empire State Building. Waren x-mal in London und noch nie im Tower. Haben den Petersdom geschwänzt, obwohl wir katholisch sind.

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Auch aus der Entfernung schön: Empire State Building

Dabei schauen wir bei unseren Reiseplanungen immer auf die Interessen der Kinder, und Kinder mögen spektakuläre Sehenswürdigkeiten. Aber manchmal müssen wir einfach passen. Meistens ist es wie bei den Niagarafällen: absoluter Unwille der Eltern, sich gegen Ende einer Reise voller Eindrücke an einen übervollen Touristenort zu begeben – auch, wenn dort eins der größten Naturwunder der Erde lauert. Aber unsere Hirne waren auch ohne das Megawunder schon angefüllt mit Dingen zum Wundern. Und ein kleinerer Wasserfall würde es irgendwann später auch mal für uns tun.

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Kein Tower, dafür zufällig die Übungen zur Geburtstagsparade der Queen

Beim Tower hatten wir schon fast die Warteschlange erreicht, als uns der Anblick der Preisliste abstieß. Nö, dachten wir, mit uns nicht. In London gibt es auch sonst noch jede Menge englische Geschichte. Wobei nicht auszuschließen ist, dass wir irgendwann mal in den Tower hineingehen – sobald einer aus der Familie es für unbedingt nötig hält. Bei echtem Interesse verkraftet man Besuchermassen und Wucherpreise wesentlich besser, wie wir am Kolosseum festgestellt haben und wie zumindest unsere Kinder in den Warteschlangen unter dem Eiffelturm fanden. Aber einfach der Vollständigkeit halber? Und sowieso ist Vollständigkeit Definitionssache. War man richtiger in New York, wenn man auf dem Empire State Building war, anstatt sich während der Zeit historische Wohnungen an der Lower East Side anzusehen?

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Der musste allerdings sein

Manchmal geht das mit den Must-Sees sogar richtig schief – zumindest bei uns. Unser letztes Erfüllen einer Touristenpflicht bestand in einem Spaziergang mit den Töchtern zum Times Square. Muss man schließlich gesehen haben, wenn man schon in New York ist. Und den ungeheuerlichen M&M-Shop dortselbst: den auf jeden Fall auch. Mit seinen regenbogenbunten Säulen voller M&Ms, die man sich individuell in Tüten abfüllen kann – bis zum ultimativen Familienkrach: Wieviel darf wer? Zahlt Kinder- oder Elternbörse? Nicht zu viel einfüllen! Und, hey, zahlen wir hier wirklich gerade 17 Dollar für US-Smarties? Ein Programmpunkt voller Unklarheiten und Missverständnisse, an dessen Ende jeder jedem grollte. Wären wir bloß nicht hingegangen! Die Neonreklamen am Times Square sind zwar der Wahnsinn, aber einige Blocks davon entfernt sind sie immer noch der Wahnsinn. Die B-Seite der Attraktion ist immer noch Attraktion genug.

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Nie wieder Times Square!

Wobei... Nicht immer. Ich bin schon seit vielen Jahren bei Reiseplanungen Verfechterin der B-Seite: Ring of Beara statt Ring of Kerry, Lizard Point statt Land’s End – alles klasse. Und dann: die Speyside im Osten Schottlands statt der Highlands. Bei der Hinreise die Highlands kurz gestreift: zwar recht voll, aber wow! Wie toll! Und dann die Speyside. Nicht viel zu tun außer Whisky-Tasting. (Das war, bevor wir Kinder hatten.)

Fazit Nummer eins: Nicht immer ist die B-Seite der Bringer. Und Fazit Nummer zwei: Die Ausnahme bestätigt die Regel. Akut denke ich über eine Reise in die wenig berühmten Nachbarlandschaften des Lake District nach.

Und Ihr? Was habt Ihr umfahren, geschwänzt, ausgelassen?

Deutschland für kleine Franzosen

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Kinderbücher über das Leben in möglichen Reiseländern stehen in gewisser Fülle in unserem Bücherregal und werden auch auf diesem Blog gerne vorgestellt. Aber andersherum? MAXXI À BERLIN - AUJOURD'HUI EN ALLEMAGNE (Gallimard Jeunesse) erzählt französischen Kindern von Deutschland.

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Der ungefähr zwölfjährige Maxxi berichtet in Tagebuchform von seinem Leben in der Hauptstadt, deren Coolness und Multikulti-Szene es den Autoren Catherine Rollet und Patrick Kennedy unübersehbar angetan hat. Türkischen Baklavas schenken sie mehr Aufmerksamkeit als den typisch deutschen Mahlzeiten, die in Form von Brotbox, Kaffee und Kuchen und etwas drögem Abendbrot präsentiert werden.

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Dank der hippen Hauptstadt kann man aus französischer Sicht etwas seltsame deutsche Eigenheiten mit Distanz betrachten: Maxxi denkt mit demselben Befremden wie der Durchschnittsfranzose an Lederhosen und ans "Grüß Gott" der Bayern, als seine Familie den Besuch der süddeutschen Verwandtschaft erwartet.

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Und dann ist da das Kapitel "Toujours pas de Kita" - "Immer noch keine Kita": ultimativer Triumph für die Franzosen, bei denen es sowas wie Engpässe in der Kinderbetreuung nicht gibt und Mütter ruck-zuck wieder in den Beruf einsteigen.

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Aber die Franzosen lassen Gerechtigkeit walten: Direkt neben der Kita-Geschichte wird das deutsche Umweltbewusstsein positiv hervorgehoben.

Wie denn MAXXI À BERLIN überhaupt eine bemerkenswerte Fülle von Informationen über die deutsche Gesellschaft enthält; angefangen beim politischen Grundwissen über die Automobilindustrie bis hin zu den wichtigsten Kinderbuchautoren und zur Ostalgie. Vor solch umfassender Wissensvermittlung schrecken deutsche Kinderbücher gern zurück.

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Hamburg: Ausstellung mit Angeberfotos

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Geld macht, wie allgemein bekannt ist, nicht glücklich. Dass es außerdem weder schön noch einzigartig macht und einen erst recht nicht vor der Lächerlichkeit bewahrt, weiß man spätestens beim Verlassen der Ausstellung "Fette Beute. Reichtum zeigen" im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe (bis 11. Januar).

Das Thema Armut, dachten sich die Ausstellungsmacher, wurde und wird in der Fotografie oft dargestellt, aber wie ist es mit dem Gegenstück? Wie sieht Reichtum aus, wenn er auf Fotos gezeigt wird?

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Ziemlich oft so, wie man es sich vorstellt: Betuchte Menschen präsentieren sich mit Stolz vor ihrem Besitz. Der ganz offenbar keinerlei gute Laune in ihnen auslöst.

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Oder Society-Größen treffen sich bei Poolparties mit viel Champagner. Wobei der ostentativ zur Schau gestellte Reichtum manchmal ziemlich abgeschmackt wirkt und die Pose derer, die sich mit ihm zeigen, zuweilen regelrecht peinlich.

Wenn die Reichen dann noch Kinder sind, wird es unter Umständen richtig bedrückend. Wie bei der Serie "Little Adults", für die die Fotografin Anna Skladmann Moskauer Superreichen-Sprösslinge aufgenommen hat. Da werden Kinder in Szene gesetzt, als wären sie Erwachsene; mit Sakko und Fliege, Schleier oder Stücken aus der eigenen Gewehrsammlung. Zu lachen gibt's da nichts.

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Während es für die erwachsenen Ausstellungsbesucher um die Darstellung von Reichtum in verschiedenen Jahrzehnten und Kulturen gehen mag, kommen Kinder eher ins Grübeln, ob "Ich wär' so gerne Millionär" sich wirklich als Motto für die Zukunft eignet. Wie schön down to earth das Großwerden in einer stinknormalen deutschen Mittelschichtsfamilie doch eigentlich ist, macht der dekadente Tumblr-Blog "Rich Kids of Instagram" deutlich, aus dem die Ausstellung Auszüge zeigt.

Trotzdem: Hingucken macht Spaß. Definitiv auch dem Hamburger Publikum, das aus seiner Stadt ja eine ganz eigene Form von Reichtum kennt - einen Reichtum, der sich ostentativ versteckt und trotzdem nicht zu übersehen ist. Da ist es vielleicht mal ganz schön, unverhohlenes Geprotze zu sehen - was möglicherweise einer der Gründe dafür ist, dass "Fette Beute" so gut besucht ist.

Laos mit Kindern: Drei Schwestern werden Backpacker

Das erste Interview auf diesem Blog! Meine Freundin Vera war mit ihren drei Töchtern in Laos; via Thailand. Ich war noch nie in Südostasien, bin noch nie allein mit drei Mädchen verreist, bin kein Backpacker. Und hatte deshalb ziemlich viele Fragen.

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Entspannt in Laos: Lahya (10), Yara (14) und Miya (12)

Wie lange wart ihr unterwegs, wie sah eure Route aus?

Wir waren insgesamt dreieinhalb Wochen unterwegs. Zuerst sind wir nach Bangkok geflogen und dann direkt per Inlandsflug mit der Air Asia, der asiatischen Billigfluglinie, weiter nach Chiang Mai in Nordthailand. Dort haben wir einige Tage verbracht und sind dann über Chiang Rai noch weiter im Norden Thailands nach Chiang Khong gereist. Das ist die Grenzstadt direkt am Mekong, an dessen gegenüberliegendem Ufer man Laos sieht. Bis dahin waren wir ungefähr eine Woche unterwegs. Von Chiang Khong mussten wir mit dem Bus nach Laos einreisen und haben dann von Houai Xai das Boot genommen. Zwei Tage lang sind wir auf dem Mekong gefahren, bis wir in Luang Prabang waren.

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Wir haben nicht das öffentliche Boot genommen; davon hatte ich einiges gehört, was mich wegen der Kinder abgeschreckt hat. Die öffentlichen Boote sind oft sehr überfüllt. Deshalb haben wir uns für eine etwas teurere Variante entschieden. Man schläft an Land, der Mekong darf nachts nicht befahren werden.

Wir sind einige Tage in Luang Prabang geblieben, sind dann nach Vangvieng gefahren und danach nach Vientiane. Das ist die klassische Laos-Route. In Vientiane haben wir uns entschieden, in den Norden zu fliegen: nach Phonsavan. In Phonsavan gibt es die Ebene der Tonkrüge; riesige Felder mit monolithengroßen Tonkrügen, über deren Herkunft die Archäologen seit Jahren rätseln. Mittlerweile hat man sich darauf geeinigt, dass es Urnen waren, ist sich aber noch nicht sicher, warum sie da liegen.

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Als wir danach wieder in Vientiane waren, begann unsere Rückreise: mit dem Nachtzug nach Thailand, dann noch drei Tage in Bangkok.

Was hast du alles von zu Hause aus gebucht?

Die Flüge bis Nordthailand, und in Nordthailand habe ich für die ersten drei Nächte ein Guesthouse gebucht. Alles andere vor Ort.

Du warst letztes Jahr schon allein in Laos. Wie wichtig war das für deine Reiseplanung mit Kindern?

Das war sicherlich von Vorteil, weil ich viele Gebräuche und praktische Dinge schon kannte: Wo kann man etwas essen, wo sind Toiletten? Aber eigentlich ist es überhaupt kein Problem, nach Laos zu reisen, wenn man noch nie da war. Die Leute sind sehr freundlich und aufgeschlossen gegenüber Touristen und letztlich auch abhängig vom Tourismus. Das Land öffnet sich eigentlich gerade für Reisende. Die Abstumpfung, die zwangsläufig mit dem Tourismus kommt, hat in Laos noch nicht stattgefunden. Von daher kann man bedenkenlos dorthin fahren.

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Wie läuft es sprachlich?

Manche Leute sprechen sehr gut Englisch, aber ich bin auch in Guesthouses gewesen, in denen die Besitzer kein Englisch können. Dann kommuniziert man eben mit Händen und Füßen. Vereinzelt wird auch Deutsch gesprochen. Laos ist immer noch eine Volksrepublik, die früher Austausche mit der DDR unternommen hat.

Wie findest du an den einzelnen Orten ein Guesthouse?

Ich mache das old School: mit dem Reiseführer. Die Traveller von heute reisen gern mit ihrem Rollkoffer und ihrem I-Pad, aber ich lese noch ziemlich intensiv in den Reiseführern, in denen die Unterkünfte der einzelnen Orte aufgelistet sind. Wenn ich eine finde, die mich anspricht, gehe ich hin und lasse mir das Zimmer zeigen, bevor ich buche. Es ist auch immer hilfreich, Empfehlungen mit anderen Reisenden auszutauschen, die man so trifft.

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Deine Kinder sind mit zehn, zwölf und 14 nicht mehr wirklich klein. Haben sie ein gutes Alter für so eine Reise? Würdest du Laos auch mit kleineren Kindern empfehlen, wenn man möchte, dass die Kinder selbst etwas mitbekommen?

Grundsätzlich ist Laos ein Land, das man mit Kindern in jedem Alter bereisen kann. Wenn die Kinder allerdings etwas davon haben sollen, sollten sie nicht viel jünger sein als Lahya mit ihren zehn Jahren. Das ist ein ideales Alter, um mit solchen Reisen anzufangen. Sie hat viel mitbekommen. In dem Alter sind die Kinder auch physisch schon ziemlich stark. Von uns ist – toi, toi, toi – niemand krank geworden. Ab und zu hatte mal jemand Durchfall, aber nicht dramatisch. Man muss aber im Hinterkopf haben: Wenn ein Kind mal krank wird, darf es nicht gleich seine ganzen Kräfte verpulvern, sondern muss die Reise noch durchstehen.

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Welche Imfpungen brauchtet ihr?

Wir mussten und gegen Hepatitis A und B und gegen Typhus impfen lassen. Die Impfungen sind gut verträglich; keines der Kinder hatte damit Schwierigkeiten. Der nächste Punkt, über den man nachdenken muss, ist die Malariaprophylaxe. Wir haben keine Malariaprophylaxe gemacht, denn ich habe früher einmal ziemlich große Probleme aufgrund einer Prophylaxe gehabt. Seither nehme ich Stand-by-Medikamente mit. Wenn man den Verdacht hat, an Malaria erkrankt zu sein, kann man sofort mit der Behandlung anfangen. Diese Medikamente können auch Kinder nehmen, sie sind zwar sehr teuer, wirken aber sehr schnell.

Wie groß ist die Malariagefahr in Laos?

In den Städten, sagt man, herrscht so gut wie keine Gefahr. Wenn man allerdings aufs Land fährt, ist die Gefahr ziemlich groß; immerhin ist Laos ein sehr grünes Land mit viel Dschungel. In den Sommermonaten ist das Dengue-Fieber allerdings ein größeres Problem als Malaria.

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Wie war das Klima?

Sauna. Im Juli und August ist es sehr heiß und feuchtwarm. Man muss wissen, dass es sich nachts nicht abkühlt. Im Norden in den Bergen ist es besser, aber wenn man das Klima nicht erträgt, sollte man nicht um diese Zeit reisen. Uns hat es nicht so viel ausgemacht. Es ist zwar anstrengend, aber man gewöhnt sich daran. Wir haben allerdings auch keine dreitägigen Trekkingtouren durch den Dschungel oder ähnliches gemacht. Ziemlich häufig haben wir uns Swimmingpools gesucht. Fast überall kann man sich in besseren Hotels als Tagesgast einmieten und dann den Pool nutzen, das war oft gut für die Kinder.

Was gab’s zu essen?

Laos ist stark von den Franzosen beeinflusst, was man an den Frühstücksgewohnheiten merkt. Es gibt an jeder Ecke Croissants, es gibt Crêpes und Baguette. Ein typisches Frühstück für die Laoten ist Baguette mit Leber-Pâté. Man kann genauso gut auf einen Markt gehen und eine Suppe frühstücken, aber das fanden meine beiden jüngeren Kinder nicht so toll. Und überall kann man sich Fruit-Shakes kaufen; das sind frische Smoothies. Obst gibt es in rauen Mengen - wir hatten Vitamine en masse. Außerdem ist Laos das einzige asiatische Land mit einer echten Kaffeekultur!

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Abends haben wir meistens auf Märkten Phô gegessen – oder wir haben uns gegrillten Mekong-Fisch mit Klebreis gekauft. In Laos wird sehr viel gegrillt, Fleisch und Fisch. Als Faustregel kann man sagen: Je schlechter die Stühle sind, desto billiger ist das Bier und desto besser das Essen.

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Wie habt ihr eure Tage verbracht?

Viel Zeit haben wir mit Reisen verbracht, mit Unterwegssein von A nach B. Wenn man angekommen ist, erkundet man den Ort, geht etwas trinken, muss oft schon die Weiterreise organisieren oder sich informieren. Wenn man wegen bestimmter Attraktionen an einen Ort fährt, steht das Programm natürlich relativ fest. Genauso viele Orte gibt es – zum Beispiel Luang Prabang –, von denen ich gar nicht sagen kann, was wir da genau gemacht haben. Der Ort hat so eine Atmosphäre und so eine Faszination, dass man dort eigentlich eine Woche verbringen kann, ohne sich zu langweilen oder ohne besonders viel anzuschauen. Man schlendert, schaut sich um und geht auf den Nachtmarkt. Die Nachtmärkte sind ein absolutes Muss. Wenn es dunkel wird, sprießen lauter kleine Marktstände aus dem Boden. Es gibt alle möglichen Dinge zu kaufen, überall kann man essen und trinken – die Nachtmärkte sind so eine Art sozialer Mittelpunkt.

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Auf euren Fotos sind viele Tempel…

Tempel haben wir uns auch angeschaut, aber weniger, als ich mir letztes Jahr angesehen habe. Mit den Kindern muss man das etwas reduzieren: Kennst du einen Tempel, kennst du alle.

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Was waren die Highlights eurer Reise?

Ein Highlight war der Markt in Phonsavan. Außer uns waren vielleicht noch fünf Touristen da. Das Städtchen ist in den Sechzigern im Indochina-Krieg komplett zerbombt und danach mit Hilfe der Vietnamesen wieder aufgebaut worden. Dementsprechend trist und sozialistisch sieht es aus. Die Hauptstraße hat etwas von Wildwest, alles ist staubig, aber es hat seinen Charme. Es gibt einen großen Markt, auf dem sich das soziale Leben abspielt. Man kann dort absolut alles erstehen. Das Fleisch kauft man in der Regel lebend. In Laos kann man alles kaufen, was kriecht und unter den Oberbegriff Tier fällt: Frösche, Larven, Käfer.

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Auch die Kinder fanden diesen Markt gigantisch. Wir wurden oft angesprochen, ich wurde nach den Kindern gefragt, nach ein paar Tagen kannte man uns teilweise schon.

Auch die Mekong-Fahrt war ein Highlight. Der Fluss hat seinen Reiz; man hat Natur pur, das lässt sich nur schwer beschreiben. Und für die Kinder war unser Besuch auf einer Elefantenfarm ein absolutes Highlight.

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Was war doof?

Vangvieng war nicht so toll. Vangvieng ist verrufen als Partystadt mit viel Drogenkonsum. Inzwischen ist vieles geschlossen, aber man spürt noch die Vergangenheit mit den ziemlich respektlosen Partytouristen, die im Bikinioberteil herumlaufen. Das regt mich auf. Meine Kinder mussten auch die Gebräuche achten und durften in den Städten nicht mit Shorts und Top herumlaufen – das wird als anstößig empfunden. Knie und Schultern sind in Laos in der Regel bedeckt. Die meisten Laotinnen tragen einen Sin, einen langen, engen Rock. Wenn man als Touristin so einen Rock trägt, wird einem viel Respekt entgegengebracht.

Auch die Laoten, die in Vangvieng mit Touristen Umgang haben, sind unfreundlicher als an anderen Orten, und die Qualität des Essens und des Trinkens war schlechter als im Rest des Landes.

Dein Fazit nach der Reise?

Laos mit Kindern ist klasse, alle haben es genossen und haben sehr viel von der Reise mitgenommen. Und: Man muss sich auf das Land einlassen; der Rest ergibt sich von selbst.

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Danke an Vera Mottaghy für die Antworten und die Fotos!

Subodh Gupta: Indien in Frankfurt

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"Kunst handelt vom Leben, also beschäftige ich mich in meiner Arbeit mit mir selbst und mit dem, was ich weiß", sagt Subodh Gupta, dessen Arbeiten bis zum 18. Januar im Frankfurter Museum für moderne Kunst zu sehen sind. Und was der 1964 geborene Inder weiß, entspringt den Erfahrungen, die er in seiner Heimat gemacht hat.

Das sind oft sehr elementare Erfahrungen, zum Beispiel mit dem Essen: ein Thema, das eine zentrale Rolle in Subodh Guptas Kunst spielt. Sein bevorzugtes Material ist Essgeschirr - manchmal gebraucht, manchmal glänzend neu. Wie die stapelbaren Tiffins, in denen in Indien Gerichte von einem Ort zum anderen transportiert werden. In Guptas Installation "Faith Matters" fahren diese glänzenden Tiffins auf Sushibändern langsam am Betrachter vorbei und erscheinen dabei als bewegte Stadtlandschaft voller futuristischer Wolkenkratzer: eine umwerfende Erfahrung für die allein sich der Ausstellungsbesuch lohnen würde.

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Geschirr eignet sich für Subodh Gupta sogar für Porträts von Persönlichkeiten. Seine Geschwister stellt er mittels des Geschirrs dar, das sie in ihren jeweiligen Haushalten verwenden. "My Family Portrait" besteht aus drei Regalen, in die unterschiedliche Küchenutensilien einsortiert sind; entsprechend den Lebensgewohnheiten ihrer Besitzer.

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Auch eine indische Kuh findet Platz in der Gupta-Ausstellung: in Öl gemalt, umgeben von Flecken aus echtem Kuhdung. Assoziationen von indischer Religiosität vermischen sich mit dem Thema des ländlichen Lebens, das dem Besucher bei einem anderen Kunstwerk noch näher rückt: "Pure" ist ein Kuhdung-Lehm-Boden, in den Alltagsgegenstände aus dem häuslichen Gebrauch von Menschen aus Guptas Heimatregion eingegraben wurden. Über diesen Lehmboden darf man in Frankfurt laufen - ohne Schuhe.

Die Subodh-Gupta-Ausstellung entlässt ihre Besucher mit starken visuellen Eindrücken, die auf sehr einleuchtende Weise von Traditionen und Veränderungen, von kulturellen Unterschieden und Werten erzählen. Vieles, was Guptas Arbeiten erzählen, interessiert auch Kinder, die bei diesen Kunstwerken keine umständlichen Erklärungen brauchen: Die sinnliche Erfahrung gibt bei Subodh Gupta jede Menge her.

Der Viaduc des Arts: Handwerkskunst in Paris

Mein Kultur-Tipp für euch“ ist das Thema der Blogparade, zu der Tanja Praske aufgerufen hat. In meinem Blog geht es um Kultur mit Kindern und Teens, deshalb handelt mein Tipp von einem Ort in Paris, den meine 13-jährige Tochter und ich so bald wie möglich zusammen besuchen möchten.

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Ursprünglich fuhren auf dem Viadukt im Südwesten von Paris Züge in Richtung Bastille. Heute werden in den Arkaden des Viadukts die Schirme der Zarenfamilie mit feinen Nadeln restauriert, Stoffe für die Haute Couture entwickelt, Instrumente gebaut. Und oben, wo früher die Züge fuhren, kann man mitten in Paris durchs Grüne spazieren. Zum Glück. Denn als man am Ende der siebziger Jahre überlegte, was man mit der obsolet gewordenen Bahnstrecke aus der Mitte des 19. Jahrhunderts anfangen sollte, war Abriss die erste Option. Bis man auf eine Idee kam, die sich als städtebaulicher Glücksfall erwies: Die Arkaden des Viadukts wurden mit Glas geschlossen und in Ateliers für Handwerkskünstler umgewandelt – unter dem neuen Namen Viaduc des Arts. Und aus der Bahnlinie selbst machte man die Promenade Plantée: einen grünen Weg, auf dem Fußgänger inmitten von Bäumen durch Paris flanieren können. Oder joggen.

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Es sind nicht irgendwelche Kunsthandwerker, die im Viaduc des Arts (12. Arrondissement, 1-129 Avenue Daumesnil) residieren. Immerhin ist liegt er in Paris. Deshalb trifft man hier auf Menschen wie Michel Heurtault. Heurtault war ursprünglich Kostümbildner – und Schirmesammler. Irgendwann wollte er wissen, wie Schirme per Hand hergestellt werden, aber er fand niemanden, der das Handwerk des Schirmemachers noch beherrschte. Also vertiefte sich Heurtault selbst so intensiv in die Geschichte und die Technik des Schirms, dass er sein „Atelier de Parasolerie“ heute historische Regen- und Sonnenschirme restauriert, Filme ausstattet – und Einzelstücke auf Kundenwunsch herstellt. Das mag Luxus sein, aber wie so oft in Frankreich ist dieser Luxus zugleich ein Stück Kultur. Heurtault und seine Mitarbeiter verstehen sich wie kaum jemand anderes auf historische Formen und Funktionen von Schirmen, auf Unterschiede zwischen Schirmen verschiedener Kulturkreise und auf ihre gesellschaftliche Bedeutung.

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Ein paar Arkaden weiter arbeitet Serge Amoruso. Er fertigt Taschen. Nach sieben Berufsjahren bei Hermès wollte er sich selbständig machen – mit noch exklusiveren Produkten. Amoruso fertigt ausschließlich Einzelstücke auf Kundenwunsch, und das komplett per Hand. Und natürlich aus höchst exklusiven Materialien. Die Haut des Perlrochens gehört zu seinen Spezialitäten. Amorusos Vorstellung von individuellen Objekten ist extrem: Wenn er die Schablone für ein Taschenmodell dreimal verwendet hat, vernichtet er sie. Damit rückt er einen Gebrauchsgegenstand in die Nähe eines Kunstwerks, das auch von seiner Einzigartigkeit lebt. Auf einmal ist dieses Ding, in dem man seinen Ausweis und sein Handy mit sich herumträgt, zu einem ganz persönlichen Gegenstand, in dem die eigenen Vorstellungen, die Könnerschaft und Passion des Kunsthandwerkers und die Tradition seines Berufs stecken.

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Weniger traditionell, aber höchst pariserisch sind die Stücke von Tsuri Gueta. Gueta arbeitet mit Silikon. Für die Haute Couture stellt er außerordentliche Gewebe her, bei denen er Silikon und Textil mittels einer von ihm entwickelten Technik verbindet. In seiner Boutique im Viaduc des Arts kann man Schmuck kaufen, der aussieht, als entstamme er den geheimnisvollen Tiefen des Meeres, und beim Berühren irritiert: Tsuri Guetas Ketten und Ringe fühlen sich weich und elastisch an, denn auch sie sind aus Silikon. Auch Inneneinrichtungsgegenstände fertigt er aus seinem Lieblingsmaterial. Eine eigenwillige Mischung aus Hollywoodschaukel und Kutsche, die aussieht wie aus Neptuns Reich, lässt die Boutique wie eine märchenhafte Unterwasserwelt erscheinen, um die herum der Schmuck wie Algen und Korallen wächst.

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Manche der Ateliers im Viaduc des Arts sind klassische Werkstätten, andere erscheinen wie ein Museum oder wie künstliche Paradiese; an manchen geht man vorbei, manche ziehen einen magisch an. Aber alle machen aus Kunsthandwerk Handwerkskunst.

Helene Schjerfbeck in Frankfurt: Glück zwischen Porträts

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"Maria", 1909, Ateneum Art Museum, Finnish National Gallery, Helsinki

Am Beginn der Helene-Schjerfbeck-Retrospektive in der Frankfurter Schirn findet man sich ein einem großen Raum voller Selbstporträts der finnischen Malerin, die von 1862 bis 1946 lebte.

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Zwei Selbstporträts von 1915, eins von 1945

In diesem einen Raum erfährt man viel über den Weg der Malerei in die Moderne, über den Blick vom Äußeren ins Innere, über verschiedene Formen von Schönheit und über die Wahrnehmung des Alters. Ein Raum, für den allein sich ein Besuch der Ausstellung lohnen würde.

Helene Schjerfbeck gilt als die größte Künstlerin ihres Landes, und als solche hat sie einen prominenten Platz im finnischen Kulturherbst der Stadt Frankfurt. Als Gastland der heute zu Ende gegangenen Buchmesse macht ihre Heimat unter dem Motto "Finnland cool" auf allen Kanälen von sich reden. Was ja eine gute Sache ist, denn schließlich kann nicht jeder diesen Blog lesen, auf dem schon länger steht, wie cool Finnland ist.

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"Lesende Mädchen", 1907, Ateneum Art Museum, Finnish National Gallery, Helsinki

Helene Schjerfbeck hat den größten Teil ihres Lebens in der relativen Abgeschiedenheit Finnlands verbracht, nicht allerdings ihre glücklichsten Jahre. Während derer war sie in Frankreich, studierte Malerei in Paris und entwickelte ihren eigenen Ausdruck in der Bretagne. Die Begegnung mit den Künstlern der frühen Moderne ist ihren Bildern anzusehen. Je älter sie wird, desto moderner wird ihre Malerei, was in Frankfurt durch die Gegenüberstellung von Bildern mit gleichem Motiv aus unterschiedlichen Jahrzehnten deutlich wird.

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Zweimal "Die Näherin": oben von 1905, unten von 1927

Das ist überraschend, denn nach 1894 reiste die gesundheitlich angeschlagene Künstlerin kaum noch. Bilder von internationalen Malern ihrer Zeit bekam sie vor allem in Kunstzeitschriften zu sehen - als schwarz-weiße Reproduktionen. Gleichzeitig kamen die aktuellen Moden durch Magazine zu ihr. Fotografien schienen ihr wie die Motive anderer Künstler als Modelle zu dienen, sodass ihre Porträts manchmal die mondäne Eleganz europäischer Metropolen zeigen - immer jedoch durch die unverwechselbare, eigenwillig stille und nach innen gerichtete Bildsprache Helene Schjerfbecks hindurch.

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Mädchen von den Inseln, 1929

Viele Bilder von Helene Schjerfbeck sind in Helsinki zu sehen, und eine Reise in die finnische Hauptstadt lohnt sich immer; dennoch: Frankfurt ist für die meisten von uns näher, deshalb: unbedingt bis zum 11. Januar in diese Ausstellung gehen! Man sieht, was man noch nie gesehen hat, auch wenn man glaubt, schon so ziemlich alles gesehen zu haben.

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2.11.14 (1.,6.v.o): (c) Anna Sladmann, (2.v.o.): (c) Tina Barney, Courtesy Janet Borden, Inc., NYC, (3.v.o.): (c) Lamia Maria Abillama, (4.,5.v.o.): Slim Aarons (c) Getty Images, Courtesy Staley Wise Gallery New York / 27.10.14 (alle Bilder): Vera Mottaghy / 12.10.14 (1.,5.v.o.): (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2014 / 24.9.14: (c) interDuck / 7.8.14 (2.v.o.): (c) Lower East Side Tenement Museum, (12.v.o.): (c) Museum of the City of New York / 31.7.14 (1.v.o.): (c) Ulmer Museum, (2.v.o.); (c): Urgeschichtliches Museum Blaubeuren / 7.7.14 (3.v.0.): (c) Gilbert & George / 30.6.14 (13.,14.v.o.): (c) Lichtkunstzentrum Unna, Fotos: W. Hannappel / 4.6.14 (1.v.o.): (c) Mati Ventrillon / 26.4.14 (1.v.o.): (c) Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, (2.v.o.): (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2013, (3.v.o.): (c) Draiflessen Collection Mettingen (Foto: Christin Losta) / 17.4.14 (5.v.o.): (c) Lower East Side Tenement Museum / 7.4.14 (4.v.o.): (c) 2014, Yayoi Kusama, Yayoi Kusama Studio Inc. / 22.2.14 (alle Bilder): (c) Liu Bolin Art Studio / 6.2.14 (4.,5.v.o.): (c) 2012 Pandastorm Pictures / 2.2.14 (2.v.o.): (c) Schloss Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H., Fotograf: Lois Lammerhuber / 30.1.14 (2.v.o.): (c) Cartier / 26.1.14 (1.v.o.): (c) VG Bild-Kunst, Bonn, 2013 / 16.1.14 (3.v.o.): Team ICO / 6.1.14 (alle Bilder): Kleine Welten. Mikroskulpturen von Willard Wigan, (c) Willard Wigan / 27.12.13 (2.v.o.): Porches Inn, (5.v.o.): Norman Rockwell Museum / 1.11.13 (14.v.o.): (c) Gerald Rihar, Red Bull Content Pool / 11.10.13 (alle Bilder): Leonid Tishkov / 28.9.13 (4.v.o.): Visit Greenwich, (5.v.o.): Museum of Childhood / 17.9.13 (1.,2.,4.v.o.): Patek Philippe / 9.9.13 (1.v.o.): L.S.Lowry, Industrial Landscape, 1955, (c) The Estate of L.S. Lowry, Photo: Tate Photography / 14.7.13 (2.v.o.): Laure Gautherot - OTSR / 22.5.13: Roberto Bernardi / 24.3.13 (1.+2.v.o.): Paris Tourist Office - Photographe: David Lefranc / 20.3.13: Yue Minjun / 13.3.13: Coll Palais Idéal Emmanuel Georges / 4.3.13 (1.v.o.): Jeppe Wikström - Stockholm Visitors Board / 28.2.13 (2. v.o.): KunstHausWien / W.Simlinger / 20.2.13: www.theydrawandtravel.com / 8.2.13 (2. v.o.): 2010 YG Entertainment Inc. / 16.12.12: Museum für Kommunikation Frankfurt / 6.12.12: Yayoi Kusama / 4.12.12: The Eric Carle Museum of Picture Book Art/Paul Shoul / 4.12.12: Britainonview/James McCormick

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Paris: Im Museum durch Tesafilmhöhlen klettern
Selten mit so einem motivierten Kind im Museum gewesen....
MariaBettina - 17. Nov, 19:59
Attraktionen, die wir nicht besucht haben
Ein paar Erinnerungen an die Dinge, die wir auf Reisen...
MariaBettina - 11. Nov, 21:11
Deutschland für kleine Franzosen
Kinderbücher über das Leben in möglichen...
MariaBettina - 7. Nov, 12:00
Hamburg: Ausstellung mit Angeberfotos
Geld macht, wie allgemein bekannt ist, nicht glücklich....
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